Home / Beiträge / Das Unterbewusstsein.

Das Unterbewusstsein.

Das Unterbewusstsein kann zwischen der Vorstellung und der Realität nicht unterscheiden

Die bildhaften Vorstellungen, die Sie Ihrem Unterbewusstsein übermitteln, müssen das zum Inhalt haben, was Sie sich wünschen.

Das heißt: Durch Ihre Vorstellungen beschreiben Sie diese Ziele bereits als Realität, Sie nehmen in gewisser Weise die Zukunft vorweg.

Sie stellen sich alles so vor, als wäre es bereits Wirklichkeit geworden.

Sie stellen sich – bildhaft – die Persönlichkeit vor, die Sie werden möchten, als wären Sie sie bereits.

Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass Ihre Wünsche verwirklicht werden. In der Psychologie spricht man bei diesem Vorgehen von der ‚ständigen Visualisierung eines Vorstellungsbildes des idealen Selbst‘.

Das Bild Ihres Ideal-Ichs läuft wie ein Film vor Ihrem geistigen

Auge ab, der Film zeigt, welches Aussehen Sie haben, wie Sie sprechen und sich bewegen, wie Sie handeln. Er zeigt die Persönlichkeit, die Sie sein wollen, als hätten Sie Ihr Ziel bereits erreicht.

Wählen Sie die positive Formulierung

Wie oft sagen wir, negativ ausgedrückt:

Das ist nicht schlecht. Das ist nicht übel.“

Wir verwenden also die negative Formulierung für einen positiven Sachverhalt. Wäre es nicht besser, einfach zu sagen: „Das ist gut.“

Oder: Den Ort, den wir aufsuchen, um wieder gesund zu werden, nennen wir, negativ ausgedrückt, das Krankenhaus. Wir könnten stattdessen die positive Bezeichnung ‚Gesundhaus‘‚ Gesundheitshaus oder ‚Gesundungshaus‘ gebrauchen. Diese Formulierung würde dem eigentlichen Zweck dieser Einrichtung gerecht.

Und: Wir gehen mit negativen Gefühlen ins Krankenhaus, wir wollen dort von einer Krankheit genesen. Wieso sagen wir nicht: Ich gehe dorthin, um gesund zu werden!

Oder nehmen wir Geld: Viele Menschen haben zu Geld ein sehr negatives Verhältnis. „Geld macht nicht glücklich“, „Leute mit viel Geld sind alles Betrüger“, „Geld stinkt“ uvam. Fast immer hören Sie das aber von Leuten, die KEIN Geld haben! Ist auch verständlich: Wenn Sie Geld wären – und jemand würde behaupten, Sie sind schlecht, böse und stinken – würden Sie zu demjenigen gehen wollen?

Aber Scherz beiseite: Wenn Sie Geld als etwas Negatives betrachten, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie keines haben. Das Unterbewusstsein hält Ihnen alles vom Leib, was Sie mit Überzeugung ablehnen. Geld ist nur ein Zahlungsmittel! Die Bezahlung für eine erbrachte Gegenleistung. Anstelle von Hühnern und Kühen tauschen wir heute Münz- und Papiergeld. Was soll daran schlecht sein? Geld liebt erfolgreiche und glückliche Menschen! Lieber reich und glücklich – als arm und unglücklich!

Bemerkungen wie „Das ist ein unlösbares Problem“, „Von Tag zu Tag wird es schlimmer“, „Ich fi nde keinen Ausweg“, „Es ist hoffnungslos“, „Ich weiß nicht, was ich tun soll“, „Ich kann das nicht“, „Aus mir wird nie etwas“, „Das geht bestimmt schief“, „Es hat sowieso keinen Zweck“, „Man kann keinem Menschen trauen“, „Wer glaubt schon an Liebe“, „Die Welt geht vor die Hunde“ usw. sind Suggestionen, die uns erheblich schaden.

In der Tat müssen wir uns stets entscheiden, ob das berühmte Glas Wasser halb leer – oder halb voll ist! Am tatsächlichen Zustand der Füllmenge ändert sich dadurch nichts. Aber an unserem Gemütszustand, an unserer Art die Welt zu sehen, ändert eine positive Sichtweise nahezu alles! Sie selbst entscheiden in erster Linie, ob es für Sie eine ‚böse‘ oder ‚gute‘ Welt ist. Sie entscheiden mit Ihrem Denken, ob die Menschen für Sie im Kern ‚böse‘ oder ‚gut‘ sind! Und so werden Sie die Welt und die Menschen dann auch erleben.

Natürlich passieren in unserer Welt auch negative Dinge. Aber ist es wirklich nötig, sich ständig mit den gesamten negativen Schlagzeilen der Welt zu beschäftigen? Wie sagen manche Journalisten: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten! Das ist aber in erster Linie nicht der Fehler der Journalisten, sondern der Leser, Zuhörer und Zuschauer. Nachrichten mit irgendwelchen Katastrophen verkaufen sich einfach besser. Ist es wirklich wichtig, sich diese ständigen negativen Nachrichten anzutun? Und unseren Kindern anzutun? Bekommen diese dadurch nicht einen völlig falschen Eindruck von unserer Welt?

Sie können für sich selbst entscheiden, sich in Zukunft ausschließlich mit positiven und erfolgversprechenden Dingen zu beschäftigen! Sie wissen um das Negative in der Welt, aber es wird keine Macht mehr über Ihre Gedanken und Vorstellungen haben!

Achten Sie auf die ethische Zielsetzung

Wenn Sie sich Ziele setzen, die Ihren ethischen und moralischen Grundsätzen widersprechen, wird Ihr Unterbewusstsein diese nicht annehmen. Im Gegenteil: Ihr Unterbewusstsein wird diese sogar verhindern.

Eine ethisch einwandfreie Zielsetzung sollte selbstverständlich sein. Dies ist die Grundvoraussetzung für wirklichen und dauerhaften Erfolg.

Wir leben in einer freien Welt. Aber die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beginnt. Oder wie es Kant im kategorischen Imperativ ausdrückt: Handle so, dass deine Handlung ein allgemeines Gesetz werden könnte.

Achten Sie auf ein ausgewogenes Geben und Nehmen. Leben und leben lassen ist eine gute Devise. Geben ist sicher seliger denn Nehmen; aber wer nicht nehmen kann, bietet auch keinem anderen die Möglichkeit zu geben. Man kann nur dann geben, wenn es auch Menschen gibt, die nehmen. Geben Sie mit vollen Händen – nehmen Sie aber auch, wenn es Ihnen angeboten wird.

Die Bibel drückt dies in einfacher Form so aus:

Alles nun, was Ihr wollt, dass Euch die Menschen tun, sollt ebenso auch Ihr ihnen tun.“

Die Macht der Wiederholung

Die wirksamste Methode, eine bestimmte bildhafte Vorstellung fest in unserem Unterbewusstsein zu verankern, besteht in der Wiederholung dieser positiven Vorstellung.

Wie wir wissen, sollen wir unsere Ziele so formulieren, als entsprächen sie bereits der Wirklichkeit. Unser Bewusstsein wird dem zunächst widersprechen. Der Verstand, die Vernunft wird bemerken, dass diese Behauptung noch nicht zutrifft. Damit würde die Logik des Bewusstseins die Oberhand behalten und die bildhafte Vorstellung nicht bis ins Unterbewusstsein vordringen können.

Nun gibt es aber eine effiziente Möglichkeit, das Bewusstsein im Laufe der Zeit dennoch zu überzeugen: DIE WIEDERHOLUNG!

Wenn Sie eine positive Behauptung ständig wiederholen, öffnet sich Ihr Bewusstsein mehr und mehr und lässt die Vorstellung tatsächlich in Ihr Unterbewusstsein einsickern.

Zunächst wird Ihr Bewusstsein mit

vernünftigen Aussagen‘ antworten – aber im Laufe

der Zeit werden auch die Reaktionen des Bewusstseins off ener. Nachfolgend ein Beispiel, wie das Bewusstsein im Laufe der Zeit ‚überzeugt‘ wird:

Positive Bestärkung:

Vernunftmäßige Antworten:

Ich, Hans, besitze einen

Keinesfalls.“

neuen weißen Porsche 911.

Das ist ja lächerlich.“

Ich, Hans, besitze einen.

Wer will dich auf den Arm

neuen weißen Porsche 911.

nehmen.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Unsinn!!!”

Ich, Hans, besitze einen

Schau einmal die Auffahrt

neuen weißen Porsche 911.

hinaus.“

Ich, Hans, besitze einen

Schau dir die Blechkiste

neuen weißen Porsche 911.

draußen an – die gehört dir.“

Ich, Hans, besitze einen

Dieser Schund kann nichts

neuen weißen Porsche 911.

bewirken.“

Ich, Hans, besitze einen

Ich fühle mich absolut

neuen weißen Porsche 911.

lächerlich dabei.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Es nützt nichts.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Das kann nichts bewirken.“

Ich, Hans, besitze einen

Was für ein Einfaltspinsel

neuen weißen Porsche 911.

muss ich sein, dass ich diesen

Blödsinn schlucke.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Was für ein Krampf.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Es ist stupide, das zu tun.“

Ich, Hans, besitze einen

Aber schaden kann’s wahr-

neuen weißen Porsche 911.

scheinlich nicht.“

Ich, Hans, besitze einen

Ich denke doch keine

neuen weißen Porsche 911.

Minute, dass ich davon ein

Auto bekomme.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Das ist wirklich ein Eselszeug.“

Ich, Hans, besitze einen

Freilich ist es nicht schlimm,

neuen weißen Porsche 911.

es zu tun.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Es wäre schön, wenn …”

Ich, Hans, besitze einen

Ein neuer, blitzblanker

neuen weißen Porsche 911.

Porsche.“

Ich, Hans, besitze einen

Mit Extras … weiß

neuen weißen Porsche 911.

verkleidet …”

Ich, Hans, besitze einen

Ach Mensch!

neuen weißen Porsche 911.

Welcher Blödsinn.“

Ich, Hans, besitze einen

Ich habe ungefähr so viel

neuen weißen Porsche 911.

Chancen, einen neuen 911 zu bekommen, wie …”

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Es wäre sicherlich schön.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Ihn Helga zeigen …”

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Sie wäre beeindruckt.“

Ich, Hans, besitze einen

Ach Mann.“

neuen weißen Porsche 911.

Doch jetzt nicht.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Nicht gerade jetzt.“

Ich, Hans, besitze einen

Aber vielleicht irgendwann.“

neuen weißen Porsche 911.

Mag sein …”

Mit der Zeit werden die vernunftmäßigen Antworten gemäßigter werden. Dadurch verringert sich der Abstand zwischen Ihrer positiven Vorstellung und der Reaktion Ihres Bewusstseins.

Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Aber Sie werden bei ständiger Wiederholung feststellen, dass dieses „Mag sein …“ oder „Vielleicht doch …?“ immer stärker wird. Bis Sie eine Reaktion wie im folgenden Beispiel erreichen:

Positive Bestärkung:

Antworten:

Ich, Hans, besitze einen

Ich kann nicht warten.“

neuen weißen Porsche 911.

Er wird sicher schön sein.“

Ich, Hans, besitze einen

neuen weißen Porsche 911.

Jetzt kann ich ihn sehen.“

Ich, Hans, besitze einen

Ich werde ihn bekommen.

neuen weißen Porsche 911.

Ich weiß, dass es so sein wird.“

Ich, Hans, besitze einen

Weiße Innenausstattung aus

neuen weißen Porsche 911.

Leder.“

Ich, Hans, besitze einen

neuen weißen Porsche 911.

Soooo dahinzugleiten …”

Ich, Hans, besitze einen

Es wird nicht mehr lange

neuen weißen Porsche 911.

dauern.“

Ich, Hans, besitze einen neuen weißen Porsche 911.

Phantastisch!!!”

In der Freiheit der Gedankenwahl liegt eine der größten Chancen des Menschen. Wenn wir uns der Macht und der Kraft unserer Gedanken bewusst sind und diese Energien zu nutzen wissen, eröffnen sich uns ungeahnte Möglichkeiten. Dann können wir unser Leben wirklich selbst in die Hand nehmen!

Denken Sie immer daran – Ihr Denken, Ihre Vorstellungen bestimmen Ihr Erleben:

Die Vorstellung der Armut wird Sie tatsächlich arm machen. Die Vorstellung von Erfolg wird Sie tatsächlich erfolgreich machen.

wird Ihnen Freunde bringen.

Die Vorstellung, Liebe auszustrahlen und weiterzugeben, wird Ihnen Liebe bringen.

About Hendrikmewes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.