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Die Gesetze der Suggestion

Das Unterbewusstsein denkt in Bildern

Sicher kennen Sie das alte chinesische Sprichwort:

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“

Der Mensch denkt in Bildern. Mit Hilfe Ihrer Gedanken, die Sie in Form von bildhaften Vorstellungen Ihrem Unterbewusstsein einprägen, können Sie Ihr Leben und Ihre Zukunft gestalten. Mit jeder dieser bildhaften Vorstellungen geben Sie Ihrem Unterbewusstsein den Auftrag, Ihr Leben in der gedachten Richtung zu steuern.

Schon in der Bibel steht: „Wie ein Mensch denkt, so ist er.“

Diese Erkenntnis ist Teil aller großen Religionen und Philosophien.

Auch psychologische Untersuchungen haben ergeben, dass ein Mensch so wird, wie er es sich vorstellt. Ein Mensch entspricht seinem gedanklichen Selbstbildnis. Sie werden so, wie Sie sich vor Ihrem geistigen Auge sehen. Der Philosoph Ralph Waldo Emerson drückt dies so aus:

Es gibt keinen Gedanken in irgendeinem Kopf, der sich nicht rasch in irgendeine Macht verwandelt.“

Es ist die Macht Ihrer bildhaften Vorstellungen, die Sie zur Verwirklichung Ihres Zieles führt.

Ihre Zukunft wird sich so gestalten, wie Sie diese vor Ihrem geistigen Auge sehen.

Die Sprache unseres Unterbewusstseins ist eine Sprache der Bilder. Mit Ihrem Bewusstsein können Sie jederzeit dem Unterbewusstsein die gewünschten Bilder übermitteln. Stellen Sie sich beispielsweise eine Situation aus Ihrer Vergangenheit vor. Sie können diese Bilder vor Ihrem geistigen Auge sehen.

Umgekehrt können wir aber auch durch Imagination Wunschbilder geistig entstehen lassen.

Die Schulung unserer Vorstellungs- und Imaginationskraft ist also von entscheidender Bedeutung. Wir müssen lernen, unserem Unterbewusstsein exakte Bilder zu übermitteln, die in allen Einzelheiten zeigen, was wir anstreben.

Sie finden in diesem Buch konkrete Übungen, mit welchen Sie in der Lage sein werden, solche präzisen Bilder an das Unterbewusstsein weiterzureichen. Zunächst werden wir vorhandene Bilder und Abbildungen benutzen – in einer zweiten Stufe werden Sie lernen, diese bildhaften Vorstellungen vor Ihrem geistigen Auge erscheinen zu lassen.

Der Glaube ist stärker als der Wille

Vermutlich würden Sie das universelle Erfolgs-Geheimnis am liebsten dadurch testen, dass Sie noch heute einen Lottoschein ausfüllen oder ein Casino besuchen. Natürlich WOLLEN Sie gerne im Lotto einen Sechser haben oder die Casinobank sprengen – aber GLAUBEN Sie auch wirklich daran, dass Ihnen dies gelingt?

Untersuchungen haben übrigens gezeigt, dass über 80 Prozent der Lottomillionäre schon nach zwei Jahren mehr Schulden als vorher hatten. Der materielle Gewinn entsprach offensichtlich bei den meisten nicht dem geistigen, seelischen Volumen.

Auch im Gesundheitsbereich lässt sich das nachvollziehen: In der Regel hat jeder kranke Mensch den Willen, wieder schnell zu gesunden – aber nur wenn er an eine schnelle Heilung glaubt, wird diese auch eintreten. ‚Wunderheilungen‘ an Wallfahrtsorten sind so erklärbar. Glaubt jemand wirklich zutiefst, dass er schon durch den Besuch eines ‚heiligen‘ Ortes gesunden wird, kann sich das in einigen Fällen tiefsten Glaubens durchaus manifestieren – wie wir von vielen Berichten wissen. Grundlage dieser ‚Wunderheilungen‘ war aber der bedingungslose Glaube an die sofortige Genesung. Gerade in solchen Fällen sieht man die unvorstellbare Macht, die unser Unterbewusstsein über unseren Körper hat.

Dieses Beispiel zeigt wieder deutlich, dass wir sehr wohl Herr unserer Geschicke sind. Es gibt kaum etwas, was wir nicht erreichen können – wenn wir es nur wirklich wollen und auch daran glauben.

Es kann aber nur das eintreten, was man erwartet. Menschen können nur solche Dinge im Leben verwirklichen, die sie sich auch vorstellen können. Anders ausgedrückt: Was Sie sich vorstellen können, können Sie auch verwirklichen.

Manche Menschen erreichen trotz aller willentlicher Anstrengungen nicht ihre Ziele. Umgekehrt gelingt anderen Menschen die Verwirklichung ihrer Bestrebungen scheinbar mühelos, ohne dass sie dafür größere Anstrengungen aufbringen müssten.

Der Grund: Diese Menschen kennen das universelle Erfolgsgeheimnis, sie sind sich der Suggestionsgesetze bewusst und lassen diese für sich arbeiten. Sie sind von den bildhaften Vorstellungen ihrer Ziele so stark erfüllt, dass in ihnen keine entgegengesetzten Vorstellungen wirksam werden können. Auf diesem Wege erreichen sie ihre Ziele ohne große Mühen.

Eine Anstrengung bewirkt oft das genaue Gegenteil unserer Absicht

Wer mit willentlicher Anstrengung etwas erzwingen will, wird das Gegenteil erreichen. Wenn Sie sich zwingen wollen einzuschlafen, werden Sie hinterher wacher sein als zuvor.

Wir müssen lernen, unserem Unterbewusstsein unsere Ziele in Bildern zu überreichen. Dabei müssen wir aber auch loslassen können. Der ideale Zeitpunkt ist kurz vor dem Einschlafen. Stellen Sie sich geistig vor, wie Sie bereits Ihre Ziele erreicht haben, sehen Sie es, fühlen Sie es, riechen Sie es – je mehr Sinne Sie einschalten, umso stärker wird sich die Vorstellung Ihrem Unterbewusstsein einprägen. Seien Sie von der Freude erfüllt, es bereits erhalten zu haben. Lassen Sie dann die Bilder verblassen und schlafen Sie mit einem freudigen Gefühl ein. Und wachen Sie mit einem freudigen Gefühl am nächsten Morgen auf.

Sie müssen sich ein positives Denken nicht ‚erkämpfen‘. Es hat z. B. keinen Sinn, willentlich nicht an einen störenden Gedanken denken zu wollen. Wenn Sie krampfhaft versuchen, keine negativen Gedanken aufkommen zu lassen, werden Sie das genaue Gegenteil erreichen. Sonst geht es Ihnen wie Hiob: „Was ich am meisten fürchtete, ist über mich gekommen.“

Verfahren Sie stattdessen folgendermaßen: Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass Sie Ihre Gedanken frei wählen können. Entscheiden Sie sich für Ihre positiven Vorstellungen, widmen Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit Ihren wirklichen Zielen, Ihren Wünschen. Dann wird für entgegengesetzte Vorstellungen und für negative Gedanken überhaupt kein Raum und keine Zeit mehr sein.

Positive Gedanken haben eine höhere ‚Frequenz‘ als negative. Licht ist immer stärker als die Finsternis. Dort wo Finsternis herrscht, muss das Licht nicht mit der Dunkelheit kämpfen. Wenn das Licht kommt, ist die Finsternis automatisch verschwunden.

Durch meinen Beruf war ich oft mit dem Auto unterwegs, auch nachts. Wenn ich mit über 200 km in der Stunde auf der Autobahn unterwegs war, um schnell nach Hause zu kommen, tauchten auch Vorstellungsbilder auf wie „Was ist, wenn jetzt ein LKW dich nicht sieht und einfach auf die linke Spur fährt …“, „Was, wenn ein Reh auf die Autobahn läuft …“. Hätte ich mich in solche Gedanken hineingesteigert, wäre es vielleicht wirklich gefährlich geworden; ich wäre schon dadurch unsicherer gefahren.

Ich entschied mich immer, einfach an etwas Anderes zu denken. Ich stellte mir das ERGEBNIS der Autofahrt vor. Ich öffne zu Hause die Tür, meine Kinder und meine Frau laufen auf mich zu, umarmen und begrüßen mich … Ich nahm also geistig das positive ENDRESULTAT vorweg.

Das Nachdenken über quälende Gedanken ist bedeutungslos – gefährlich sind nur die Schlüsse, die man daraus zieht.

Sorgen sind zumeist nur der negative Gebrauch der kreativen Vorstellungskraft. Das hat nichts mit einer guten Vorausplanung zu tun. Planen Sie bestmöglich – und dann erwarten Sie das positive Resultat, ohne es zu zerreden. Wie viel Prozent Ihrer Sorgen, die Sie sich schon gemacht haben, sind dann auch wirklich eingetreten? Die meisten Menschen, denen ich diese Frage stelle, antworten mit zwischen 1 und 10 Prozent. Wer also ist der Realist? Der Mensch, der sich immer ausmalt, was alles schiefgehen könnte (diese Menschen bezeichnen sich ja oft als ‚Realisten‘), oder ist der wirkliche Realist nicht der Mensch, der ja ohnehin weiß, dass nur wenige Prozent möglicher Sorgen eintreten werden! Lassen Sie sich von notorischen Schwarzmalern nicht herunterziehen!

Sie haben die freie Wahl zu denken, was Sie denken möchten.

Das ist die eigentliche Freiheit des Menschen. Dadurch gestalten Sie Ihr Schicksal selbst. Kämpfen Sie nicht gegen negative Gedanken an – ersetzen Sie diese durch positive Gedanken!

Der Lösungssatz für die Umwandlung von negativen Gedanken in positive lautet: Was wäre, wenn es bereits verwirklicht wäre? Aufgrund dieser Fragestellung beschäftigen Sie sich automatisch mit dem positiven Aspekt!

Erfolg ist nur auf Dauer möglich

Dauerhafter und bleibender Erfolg ist nur dann zu erreichen, wenn Sie – in oft mühevoller Kleinarbeit – die negativen Inhalte Ihres Unterbewusstseins in positive bildhafte Vorstellungen umwandeln. Erst wenn mindestens 51 Prozent der in Ihrem Unterbewusstsein gespeicherten Gedanken positiver Natur sind, kann Ihr Handeln automatisch erfolgreich sein.

Es muss Ihr ständiges Bemühen sein, die Inhalte Ihres Unterbewusstseins zum Positiven hin zu verändern. Zu Beginn dieses Prozesses kann es oft so sein, dass Ihnen negative Gedanken oder Aussagen erst dann bewusstwerden, wenn Sie sie bereits gedacht oder ausgesprochen haben. Aber: Wandeln Sie auch diese Gedanken in positive Vorstellungen um.

Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass Sie Ihre Gedanken frei wählen können, dass Sie allein über die Inhalte Ihrer Gedanken bestimmen können. Nach einiger Zeit werden Sie feststellen, dass Sie automatisch und unwillkürlich die positiven Gedanken und Formulierungen verwenden.

Schaffen Sie die Grundlage für dauerhaften Erfolg:

Überschreiten Sie die 51-Prozent-Grenze!

Die beiden Zeiträume A und B sind gleich lang. Aber der Fortschritt im Zeitraum B erfolgt wesentlich schneller. Auch wenn es Ihnen einmal so erscheint, als wenn es nicht richtig vorwärtsgehen würde – machen Sie weiter! Sie können kurz vor dem Durchbruch stehen.

Man muss etwas langegenug getan haben, um darin wirklich erfolgreich zu werden!

Die meisten Menschen scheitern an dieser Hürde. Man beginnt etwas – es funktioniert nicht gleich – und man gibt sofort wieder auf. Tausend Dinge werden begonnen – Tausend Dinge erfolglos abgebrochen. Es ist, als wenn ich einen Samen in die Erde eingrabe – und ihn schon nach kurzer Zeit enttäuscht wieder ausgrabe. Man muss ihn eben Wurzeln schlagen und wachsen lassen.

Sprechen Sie mit erfolgreichen Menschen: Sie werden sofort feststellen, dass dies Kämpfer waren. Auch bei Misserfolgen haben diese einfach so lange weitergemacht, bis es funktioniert hat. Aus jedem Misserfolg lernte man und versuchte es auf eine modifizierte, bessere Art nochmals. Ein stetes Voranschreiten mit Beharrlichkeit und Ausdauer. Fehler sind nur dazu da, um aus ihnen zu lernen, wie man es richtig macht.

Der Erfolgreiche macht da weiter, wo der Erfolglose aufgegeben hat!

Merken Sie sich einen guten Satz:

Wer weiß, wofür es gut ist.“

Sie wissen nie, warum und weshalb Dinge passieren. Doch können Sie sicher sein, dass ein – aus Ihrer Sicht – negatives Ergebnis nicht doch für Sie gut sein könnte? Ein Beispiel: Sie haben einen kleinen Autounfall – nicht schlimm, aber ärgerlich. Doch was wäre, wenn die Frau, die den Autounfall verursacht hat, Ihre Traumfrau und die Frau Ihres Lebens wäre?

Was auch immer passieren mag: Machen Sie das Beste daraus!

Sagen Sie sich immer wieder: „Wer weiß, wofür es gut ist!“. Und mit dieser Erwartungshaltung werden sich überraschend viele ‚negative‘ Dinge als wichtige Meilensteine auf Ihrem Weg zum Erfolg herausstellen.

In der Einfachheit liegt der Erfolg

Erliegen Sie nicht der Versuchung, die Dinge unnötig zu komplizieren, begehen Sie nicht den Fehler, es sich zu schwer zu machen. Denn: Der Erfolg liegt in der Einfachheit, im unkomplizierten Vorgehen.

Ein deutliches Beispiel für diese Feststellung hat vor einiger Zeit europäischer Politiker gegeben. Er verwies darauf, dass die Zehn Gebote aus 279 Wörtern bestehen, dass die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter zählt. Dass aber die Verordnung der Eu Gemeinschaft über den Import von Karamellbonbons exakt 25.911 Wörter umfasst!

Machen Sie sich klar: Etwas schwieriger zu machen, als es tatsächlich ist – das kann wirklich jeder. Aber: Komplizierte Dinge einfacher zu machen – das vermag nur der wirklich Erfolgreiche.

Ihr Unterbewusstsein antwortet in Form von Intuition

Man sagt, Erfolg sei die Fähigkeit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige zu tun. Dies ist nur dann möglich, wenn Sie auf Ihre ‚innere Stimme‘ hören.

In der Fachliteratur werden Sie viele Beispiele finden, in denen z. B. Wissenschaftler, die bereits seit Wochen und Monaten an einer Lösung arbeiteten und diese nicht fanden, plötzlich eines Nachts die richtige Lösung geträumt haben. Dies ist einer der Wege, wie Ihr Unterbewusstsein mit Ihnen kommunizieren kann.

Kennen Sie diese Situationen? Das Telefon klingelt – und Sie wissen schon im Voraus, wer am Telefon ist. Oder Ihre Kinder sind in einem anderen Zimmer – und Sie wissen einfach, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Sie lernen einen Menschen kennen und haben sofort das Gefühl, dass Sie vorsichtig sein sollten uvam.

Intuition ist meist nur ein Gefühl, das zudem auch oft sehr unlogisch ist.

Die Intuition sagt, WAS man tun soll.

Sie sagt aber nicht, WARUM man es tun soll.

Logik ist ein wichtiges Element in unserem Leben. Doch Logik beruht auf Prämissen, Erfahrungen aus der Vergangenheit. Wer sagt, dass die Erfahrungen der Vergangenheit heute noch gültig sind?

Ihr Unterbewusstsein bringt Sie durch die Intuition in Kontakt mit dem unendlichen Bewusstsein. Hören Sie also hin! Blocken Sie nicht bereits im Vorfeld mit Ihrem Verstand alles ab. Hören Sie auf Ihre innere Stimme. Lernen Sie, ihr zu folgen. Mit der Zeit bekommen Sie ein sicheres Gefühl für Ihre Intuition.

Sie können Ihre Intuition auch schulen. Eine kleine Übung dazu:

Wenn Sie in Zukunft mit Ihrem Auto in die Stadt fahren, beauftragen Sie Ihr Unterbewusstsein, dass es dafür sorgt, dass Sie genau vor dem Geschäft, in das Sie gehen möchten, einen freien Parkplatz finden.

Die meisten Menschen sagen: In der Stadt gibt es keine Parkplätze.

Nun, Parkplätze gibt es schon – nur sind diese meistens besetzt! Weshalb sollte es also nicht ‚zu-fällig‘ so sein, dass in dem Moment, in welchem Sie ankommen, jemand gerade wegfährt – oder der Parkplatz ganz einfach frei ist?

In erster Linie geht es bei dieser Übung darum zu lernen, wie VORAB das Gefühl war, wenn der Parkplatz dann tatsächlich

frei war. Und wie war VORAB das Gefühl, wenn der Parkplatz nicht frei war?

Diese Übung kostet Sie keine Sekunde extra Zeit – wird Ihnen im Laufe der Zeit aber einen guten Eindruck geben, wie sich Intuition anfühlt – wenn es funktioniert – und wenn es nicht funktioniert. Der wahre Meister bedient sich immer der schöpferischen Kräfte seines inneren Wesens.

 

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